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Bahnhof Oeventrop
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Bahnhof Oeventrop

Lage und Statistische Daten

Mit Eröffnung des Streckenabschnittes Arnsberg – Meschede der Oberen Ruhrtalbahn am 18. Dezember 1871 ging auch die Station Oeventrop in Kilometer 204,627 für den Personenverkehr in Betrieb. Gleichzeitig konnte auch das heute noch in mustergültig renoviertem Zustand vorhandene Empfangsgebäude samt angebautem Güterschuppen seiner Bestimmung übergeben werden. Aus der Frühzeit des Bahnbetriebes vor 100 Jahren kündet diese Aufnahme:

    Postkartenansicht Bahnhof Oeventrop um 1900

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Das am Hausbahnsteig neben dem Bahnübergang der Bundesstrasse 7 gelegene Fahrdienstleiterstellwerk "Oef" war ab 1891 bis zur Ausserbetriebnahme im Jahr 1987 (Abriss noch im gleichen Jahr) für die Regelung des Zugverkehrs zuständig. Unterstützung erhielt der Fahrdienstleiter ab 1911 durch das Wärterstellwerk "Oeo" an der Kirchstrasse, welches nach 1987 noch bis 1991 als Schrankenposten weiterbetrieben wurde. Das Gebäude ist heute ebenfalls privat genutzt noch vorhanden. Die am 01. Januar 1977 vorhandenen Gleisanlagen können dem folgenden Gleisplan entnommen werden:

    

Mit der Außerbetriebnahme und dem Abriss sämtlicher Weichen und Nebengleise im Jahr 1987 wurde der Bahnhof Oeventrop zum Haltepunkt mit zwei Außenbahnsteigen degradiert.

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Ort

Oeventrop ist ein am Rand des Arnsberger Waldes an der mittleren Ruhr gelegener Gewerbe- und Wohnstandort. Bis zur kommunalen Neuordnung im Jahr 1975 eigenständige Gemeinde, entwickelte es sich aus den Teilorten Oeventrop, Glösingen, Dinschede sowie Wildshausen und ist heute Stadtteil von Arnsberg. Südlich des Ortes verläuft die Autobahn A 46 über zwei große Talbrücken. Die Einwohnerzahl liegt derzeit bei etwa 6300 Personen. An Industrie hat der Oeventrop neben dem Zellstoffwerk Wildshausen auch die beiden Möbelhersteller Oeventroper Stuhlfabrik und Germania Sitzmöbelfabrik verloren.


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