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Strecke 9216 |
Abschnitt Lippstadt – Belecke (Westfälischer Semmering)
Von der 1881 gegründeten Warstein-Lippstädter Eisenbahn konnte zwischen 1882 und 1882 die Stammlinie der heutigen Westfälischen Landeseisenbahn zur Erschließung der Eisen- und Steinindustrie sowie von Nutzholztransporten erbaut werden. Am 31.10.1883 fand die feierliche Eröffnung statt. Diese Nebenbahn erforderte eine kurven- und steigungsreiche Trassierung, mußte doch zwischen Erwitte und Belecke der Haarstrang überwunden werden.
Auch heute führt dies noch zu interessanten Betriebssituationen, müssen doch überschwere Güterzüge bis zum Brechpunkt bei Uelde nachgeschoben werden. Aufgrund der gebrigsähnlichen Trassierung erhielt die Strecke den Spitznamen "Westfälischer Semmering". Der zuletzt dem Schülerverkehr dienende Personenverkehr wurde bereits am 28.09.1975 eingestellt. Gelegentlich sind jedoch auch heute noch Personensonderzüge in Richtung Warstein und Möhnetal unterwegs.
Km 15,8 |
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Km 16,1 |
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Km 18,0 |
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Km 18,6 |
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Km 22,0 |
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Km 25,5 |
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Jahrzehntelang durch den Steinzugverkehr geprägt, konnte nach umfangreichen Planungen und langer Vorlaufzeit Anfang 2005 der Verkehr auf der Anschlussbahn der Warsteiner Brauerei aufgenommen werden, was führte erfreulicherweise zur Ausweitung des Güterzugverkehrs führte. 2008 konnte ein weiterer Neuverkehr mit Kalksteinmehltransporten zum Thyssen-Krupp-Stahlwerk aufgenommen werden, der den Streckenbestand erst einmal auf längere Zeit sichert.
Nach kontinuierlichen Gleiserneurungsarbeiten im den Jahren 2008 ⁄ 09 konnte 2010 neben dem kompletten Neubau des an die neuen Verkehrsverhältnisse angepassten Warsteiner Bahnhofs auch noch ein Zugsicherungssystem in Betrieb genommen werden, das zur Verhinderung von Zugzusammenstößen auf offener Strecke (wie 2008 bei Lippstadt Nord) dient.
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